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FAQ: Lohnt es sich überhaupt noch, einen 68k-Mac zu kaufen?

Das kommt darauf an, was man damit machen möchte.

Wenn es nur darum geht, "mal zu sehen, wie so ein Mac funktioniert", dann kann man mit einem 68040-Mac und MacOS 8.1 schon einen recht guten Eindruck bekommen. Leider verlangen viele aktuelle Programme mittlerweile einen PowerPC-Prozessor, so dass ein 68k-Mac als Einstieg nur dann empfohlen werden kann, wenn man sich noch nicht sicher ist und nicht zuviel Geld ausgeben möchte, oder wenn man sich sicher ist, dass man wirklich keine topaktuellen Spiele und Anwendungen laufen lassen will.

Man kann aber mit einem 68k-Mac noch einen sehr großen Teil dessen bewältigen, was in einem typischen Haushalt so an Computer-Arbeit anfällt: Textverarbeitung, leichte Tabellenkalkulation und ja, auch Surfen und E-Mail sind sehr wohl drin. Natürlich alles mit leichten Einschränkungen, aber wer braucht schon wirklich animierte Büroklammern in der Textverarbeitung?

Betrachtet man sich Software, die ein paar Jahre alt ist, so sieht man, dass diese vielfach schon alle "modernen" Features aufweist und trotzdem vergleichsweise wenige Resourcen benötigt. Mit einem 68k-Mac kann man daher, je nach Anwendungsgebiet, oft noch mehr anfangen, als mit einem gleich alten PC.



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Copyright (c) 2000 Dirk Haun, letzte Änderung: 6. Februar 2000